Statuten

1. Name und Sitz
Unter dem Namen “Jungmannschaft Hergiswil” besteht ein Verein im Sinne der Artikel 60 ff ZGB mit Sitz in Hergiswil NW.

2. Zweck
Die Jungmannschaft Hergiswil bezweckt:

  • die Gemeinschaft junger Männer von Hergiswil im Geiste einer christlich Lebensgestaltung zu fördern,
  • den Mitgliedern Anlässe geselliger Art anzubieten,
  • sich aktiv am kulturellen Leben von Hergiswil zu beteiligen, insbesondere durch Theaterinszenierungen.

3. Mittel
Die Jungmannschaft verfügt zur Verfolgung des Vereinszweckes über die Beiträge der Mitglieder sowie über den Erlös verschiedener Veranstaltungen jeglicher Art, die von ihr organisiert werden.

4. Organisation
Die Organe der Jungmannschaft sind:

  • die Generalversammlung
  • der Präses
  • der Vorstand
  • zwei Rechungsrevisoren
  • der Bannerherr und zwei Fahnenwächter

4.1 Die Generalversammlung
Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich einmal statt. Die Einladung zur ordentlichen Generalversammlung hat mindestens vier Wochen vor der Generalversammlung zu erfolgen. Sie wird zusammen mit der Traktandenliste zugestellt, wobei das Datum des Poststempels massgebend ist. Ihre Aufgabe sind:

  • Wahl des Vorstandes und der Rechnungsrevisoren
  • Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes-Jahresbericht
  • Protokoll der letzten Generalversammlung sowie andereTranktanden

Eine ausserordentliche Generalversammlung kann durch den Vorstand oder durch einen Fünftel der Mitglieder einberufen werden.
Die Generalversammlung beschliesst mit einfachem Mehr. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Sie wird normalerweise vom Präsidenten oder Vizepräsidenten geleitet. 

4.2 Der Präses
Der Präses nimmt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Vorstand die seelsorgerische Führung und Begleitung des Vereins wahr.

4.3 Der Vorstand
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vertritt diesen nach aussen. Die Mitglieder des Vorstandes sind:

  • der Präsident (Er beruft die Vorstandssitzungen ein, leitet diese und nimmt sich der Entwicklung des gesamten Vereinslebens an.)
  • der Vizepräsident (Er unterstützt und vertritt den Präsidenten.)
  • der Aktuar (Er führt die Protokolle und Vereinskorrespondenzen.)
  • der Kassier (Er führt die Buchhaltung und verwaltet das Vereinsvermögen.)
  • der Beisitzer (Er steht den übrigen Vorstandsmitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.)

Die Amtsdauer eines Vorstandsmitgliedes beträgt ein Jahr. 

4.4 Die Rechnungsrevisoren
Sie prüfen die Rechung des Kassiers vor der Generalversammlung auf deren Richtigkeit und Ordnung. Ihre Amtsdauer beträgt ein Jahr.

4.5 Der Bannerherr und die Fahnenwächter
Sie kommen bei kirchlichen und anderen, vom Vorstand bestimmten Anlässen zum Einsatz. Der Bannerherr ist verantwortlich für die Aufbewahrung der Fahne.

5. Aufnahme von Mitgliedern
Aktivmitglied der Jungmannschaft können alle Jungmänner vom 16. Altersjahre an werden, die sich interessieren, aktiv zur Unterstützung des Vereinszwecks beizutragen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

6. Austritt und Ausschluss von Mitgliedern
Ein Austritt von Mitgliedern ist jederzeit möglich durch Mitteilung an den Präsidenten und durch öffentliches Mitteilen an der darauffolgenden Generalversammlung. Wer den Statuten offenkundig zuwiderhandelt, wer den Jahresbeitrag nicht entrichtet oder wer kein Zeichen der Zugehörigkeit zum Vereine mehr gibt, wird durch denselbigen nach Rücksprache mit dem Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen. Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Verheiratung. Diese Bestimmung gilt nicht für den Präses.

7. Pflichten der Mitglieder
Durch den Eintritt in den Verein verpflichten sich die Mitglieder zur aktiven Beteiligung am Vereisleben. Jedes Mitglied zahlt den jährlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 5.–

8. Statutenänderung
Für die Änderung der vorliegenden Statuten ist ein Beschluss der Generalversammlung notwendig, der mindestens die Stimmen von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder auf sich vereinigt. Der Beschluss ist nur gültig, wenn die Änderungsvorschläge mit der Einladung zur Versammlung publiziert worden waren.

9. Auflösung des Vereins
Über die Auflösung des Vereins kann nur eine Generalversammlung beschliessen, an der mindestens drei Viertel der Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl erreicht muss ein Mehr von drei Vierteln der Stimmen die Auflösung beschliessen. Ansonsten bleibt der Verein bestehen. Bei Auflösung werden die Vereinsgüter und das Vermögen dem katholischen Pfarramte übergeben, das sie verwaltet, bis wieder ein Verein mit ähnlichen Zwecken entsteht.
Findet das innerhalb 15 Jahren nicht statt, so werden diese Güter der inländischen Mission zugewendet.